Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Provenienzforschung in der Praxis. Grundlagen - Best Practices - Fördermöglichkeiten

Ausstellen und Vermitteln von Nationalsozialismus in Museen

Donnerstag, 7.5.2026, 10:00-11:30 Uhr

Warum braucht es Provenienzforschung? Wie können kleinere Häuser mit wenig Personal Provenienzforschung angehen? Was sind die ersten Schritte?
Von zentraler Bedeutung für die Identifizierung z.B. NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts ist die Provenienzforschung. Diese untersucht die Herkunft und die wechselnden Besitzverhältnisse eines Kulturguts. Die Provenienzforschung gehört zu den Kernaufgaben jeder kulturgutbewahrenden Institution.
Die Teilnehmer:innen werden mit den juristischen und historischen Kontexten vertraut gemacht und erhalten einen Überblick, wie man die Bestandsaufnahme seines eigenen Wissensstands dokumentiert und wie sich daraus Bedarfe ableiten lassen. Auch werden Hilfestellungen im Fokus stehen, beispielsweise welche Partner:innen und Akteur:innen bei Fragen zur Provenienzforschung und sowie bei der Finanzierung der Forschung unterstützen können.
Anhand ausgewählter Praxisbeispiele werden Sie in die Recherchemöglichkeiten und in einschlägige Tools der Provenienzforschung eingeführt.

Über die Referentin
Jasmin Hartmann ist Kunsthistorikerin und seit 2022 Leiterin der Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen. Mit ihrem Team unterstützt sie mehr als 1.000 Museum, Bibliotheken und Archive in allen Fragen zur Herkunftsforschung. Als Wissenschaftlerin, Lehrende und Mentorin in der Aus- und Weiterbildung ist sie mit den Bedarfen unterschiedlicher Sparten und Träger langjährig vertraut und setzt sich für eine systematische, effiziente und nachhaltige Provenienzforschungs-Infrastruktur ein.

Termin/e:

Donnerstag, 7.5.2026, 10:00-11:30 Uhr

Kosten / Eintritt:

kostenfrei

Ort:

Online (Zoom)

Ansprechperson:

Sekretariat des LWL-Museumsamt für Westfalen
Tel. 0251 / 591-4662

fortbildung@museumsamt.lwl.org