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"Damals in der DDR": Zwischen Staatssicherheit und Ostalgie?

Wie Filme Klischees prägen und wie man diese im Unterricht (mit anderen Filmen) hinterfragen kann

Freitag, 6.3.2026, 9:00-16:00 Uhr

Nach dem Fall der Mauer wurde das öffentliche Bild vom Leben in der DDR und der Nachwendezeit von zahlreichen Spielfilmen und Serien geprägt, die bis heute wirkmächtig sind. Die komplexe und widersprüchliche Lebenswirklichkeit wird dabei häufig verengt dargestellt oder auf bestimmte Themen und Genres reduziert. Dazu zählt etwa die Fokussierung auf die Staatssicherheit ("Das Leben der Anderen"), dramatische Fluchtgeschichten ("Ballon"), Familiendramen (wie die TV-Serie "Weißensee") oder Komödien ("Sonnenallee" oder "Good Bye, Lenin!"). Viele der genannten Filme werden gern in der Schule eingesetzt, um Schülerinnen und Schülern von heute möglichst anschaulich zu vermitteln, "wie das Leben in der DDR wirklich war". Der Einsatz der Filme setzt jedoch eine kritische Reflexion der darin vermittelten Bilder vom Alltag in der DDR und vom Aufwachsen "im Osten" voraus.

Die ganztägige Fortbildung bietet hierfür eine Grundlage und ermöglicht - auf Basis von Filmausschnitten und Fallbeispielen - die gemeinsame Entwicklung von Methoden, um Klischees zu hinterfragen und mit anderen filmischen Quellen (u.a. aus der DDR) abzugleichen. Die Fortbildung ist modular aufgebaut und kann an die individuellen Lehrpläne in einzelnen Bundesländern angepasst werden. Sie beinhaltet neben dem Fokus auf Stereotype über "den Osten" auch eine Reflexion über filmische Klischees über "den Westen" und einen praktischen Infoblock zum generellen Einsatz von Film im Unterricht.

Bitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse für die bpb-Fortbildung an: schulkinowochen@lwl.org

Termin/e:

Freitag, 6.3.2026, 9:00-16:00 Uhr

Kosten / Eintritt:

kostenlos

Ort:

LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstraße 13-15
48147 Münster
Tagungsraum C1.05

Ansprechperson:

Carsten Happe
LWL-Medienzentrum für Westfalen
FILM+SCHULE NRW
Fürstenbergstraße 14
48147 Münster
Tel.: 02 51 / 5 91 - 4628

Carsten.Happe@lwl.org

Pressekontakt:

Markus Fischer, Telefon: 0251 591-235, presse@lwl.org