Souverän reagieren. Strategien gegen diskriminierende und extrem rechte Äußerungen in Museen
Ausstellen und Vermitteln von Nationalsozialismus in Museen
Donnerstag, 5.3.2026, 16:00-17:30 Uhr
Museen leisten als relevante Akteure in der Bildungslandschaft einen nicht unerheblichen Beitrag zum öffentlichen Diskurs und vermitteln demokratische Werte. Damit stellen sie für die extreme Rechte ein politisches Agitationsfeld dar. Einmischungen, Störungen und Angriffe aus dem rechten Spektrum machen auch vor Museen nicht halt. Es wird versucht geschichtliche Fakten umzudeuten und Museen so für den rechten Kulturkampf zu gewinnen. Doch wie kann man mit diesen Vereinnahmungsversuchen umgehen? Wie sieht ein gelungener Umgang mit rechten Äußerungen bei Rundgängen, Seminaren oder Vorträgen aus – gerade wenn abwertende und diskriminierende Kommentare oft im Graubereich liegen? Der Input gibt Einblick in bewährte Strategien und bietet Raum für Diskussion.
Über die Referent:innen:
Ronja Heukelbach (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im RB Köln), Michael Sturm (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im RB Münster). Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW unterstützt Menschen und Museen in Nordrhein-Westfalen dabei, Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung entgegenzutreten, schafft individuelle Beratungsangebote und fördert die Rahmenbedingungen für ein demokratisches, gleichberechtigtes und vielfältiges Zusammenleben.
Anmeldung bis 04.03.2026 über fortbildung@museumsamt.lwl.org
Termin/e:
Donnerstag, 5.3.2026, 16:00-17:30 Uhr
Kosten / Eintritt:
kostenfrei
Ort:
Online-Vortrag mit Diskussion über Zoom
Ansprechperson:
Sekretariat des LWL-Museumsamt für Westfalen
Tel. 0251 / 591-4662