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Weiterentwicklung des Modulbaukastens

Der inklusive LWL-Modulbaukasten wird kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt. Welche neuen Funktionen oder Module entwickelt werden, richtet sich nach dem Bedarf der LWL-Einrichtungen. Der Entscheidungsprozess läuft dabei wie folgt ab:

  1. Wenn LWL-Einrichtungen ein neues Modul oder eine Funktionserweiterung an einem bestehenden Modul benötigen, wenden Sie sich mit diesem Anliegen an die oder den Modulbeauftragte(n) Ihres Dezernates.
     
  2. Die Modulbeauftragten sammeln und priorisieren den Bedarf der Einrichtungen ihres Dezernates und übergeben diesen in sogenannten Modulgesprächen an das Team Inklusives LWL-Internet.
     
  3. Das Team Inklusives LWL-Internet holt Einschätzungen zur Machbarkeit, zu barrierefreien Umsetzungsmöglichkeiten und zum Aufwand ein. Daraus wird eine strukturierte Entscheidungsvorlage für die LWL-Führungsspitze erstellt.
     
  4. Die LWL-Führungsspitze entscheidet über die Freigabe von Ressourcen zur Umsetzung.

Welche Module werden gerade entwickelt?

Aktuell befinden sich folgende Module in der Konzeption bzw. in der Entwicklung: (Stand September 2020): 

  • Modul "Landkarte"
  • Funktion "Audio-Player"
  • Erweiterung oder Modul „Bildnachweise“
  • Modul "Linie"
  • Modul "Partner-Logos"
  • Modul "Presse-Mitteilung-Detailseite"
  • Modul "RSS-Feed"

Daneben werden zahlreiche Module verbessert und in Ihrem Funktionsumfang erweitert.

Hinweis:
Die Entwicklung der oben genannten Module wurde noch vor Einführung des auf dieser Seite beschriebenen Verfahrens beschlossen.

Ich brauche ein neues Modul – Was nun?

Wenn Sie Vorschläge für die Neu- oder Weiterentwicklung von Modulen haben, wenden Sie sich bitte an die oder den Modulbeauftragte(n) Ihres Dezernates.

Bitte prüfen Sie vor dem Einreichen eines Vorschlages, ob sich die gewünschte Funktion mit den vorhandenen Modulen umsetzen lässt. Das Team Inklusives LWL-Internet (Durchwahl: -5151) berät Sie gern hierzu und kann Ihnen auch die oder den Modulbeauftragte(n) Ihres Dezernates nennen.

Was machen die Modulbeauftragten?

Wenn Sie die Entwicklung eines neuen Moduls oder den Einbau neuer Funktionen in bestehende Module anstoßen möchten, ist Ihre erste Anlaufstelle der oder die Modulbeauftragte Ihres LWL-Dezernates.

Diese Personen sammeln und priorisieren den Bedarf nach neuen Funktionen und Modulen innerhalb ihres Dezernates. Sie stellen dabei sicher, dass die gewünschten Module und Funktionen ausreichend beschrieben sind. Auf dieser Basis kann das Team Inklusives LWL-Internet dann eine Prüfung auf Machbarkeit, barrierefreie Umsetzungsmöglichkeiten sowie eine Aufwandsschätzung vornehmen.

Die priorisierten Modulvorschläge werden dann in Schriftform in sogenannten "Modulgesprächen" an das Team Inklusives LWL-Internet übergeben. In diesen Gesprächen können mögliche Unklarkeiten besprochen und Fragen geklärt werden.

Für Module, die nach Entscheidung der Führungsspitze umgesetzt werden, organisieren die Modulbeauftragten die Verteilung von Qualitätssicherungsaufgaben innerhalb ihres Dezernates, soweit diese anfallen.

Die Modulgespräche

Die Modulgespräche sind regelmäßige kurze Treffen zwischen der oder dem jeweiligen Modulbeauftragten eines Dezernates, den zuständigen Mitgliedern des Team Inklusives LWL-Internet sowie einem Experten für das LWL-django-CMS aus der LWL.IT.

Die Modulgespräche erfüllen dabei mehrere Funktionen:

  1. Besprechung der im Vorfeld durch die Dezernate eingereichten Modulwünsche:
    - Gewichtung/Priorisierung durch die oder den Modulbeauftragte(n)
    - Klärung von Fragen und Unklarheiten
     
  2. Information über Umsetzungsentscheidungen und den Stand einzelner Entwicklungen
     
  3. Absprache: Welche Einrichtung sichtet und testet wann die gewünschten Funktionen und Module

Die Modulbeauftragten können Vorschläge für neue Module bzw. Funktionen im Vorfeld der Modulgespräche über folgendes Formular einreichen:

Die Entscheidungsgrundlage

Das Team Inklusives LWL-Internet führt die Vorschläge bzw. Listen der Derzernate zusammen und holt Einschätzungen zur Machbarkeit, barrierefreien Umsetzungmöglichkeiten und Aufwand ein.

Abschließend erstellt das Team Inklusives LWL-Internet daraus eine Übersicht. Aus dieser gehen unter anderem folgende Faktoren hervor:

  • Priorisierung durch die LWL-Dezernate
  • geschätzte Kosten
  • geschätzter zeitlicher Aufwand
  • universelle Einsetzbarkeit
  • rechtliche Erfordernis
  • alternative Lösungswege

Auf dieser Basis wird eine strukturierte Entscheidungsvorlage für die LWL-Führungsspitze erarbeitet.

So funktioniert die Modulentwicklung

Module oder Funktionserweiterungen, deren Entwicklung von der LWL-Führungsspitze beschlossen wurde, durchlaufen folgenden Entwicklungsprozess:

  1. Konzeptionsphase:
    Zusammen mit den Entwicklerinnen und Entwicklern, einem Experten/einer Expertin für Barrierefreiheit und Kolleginnen und Kollegen aus der LWL.IT werden die Umsetzungsdetails erarbeitet.
     
  2. Entwicklung in der "Komponentenbibliothek"
    In dieser Phase erfolgt die Entwicklung der Funktionen noch außerhalb des LWL-django-CMS. Soweit möglich werden dabei Komponenten aus vorhanden Modulen verwendet (z.B. Buttons, Textformatierungen etc.). Erforderliche funktionale Anpassungen oder Verbesserungen der Barrierfreiheit können in dieser Phase besonders unkompliziert und agil erfolgen, da die Änderungen nicht jedesmal aufwändig in das LWL-django-CMS übernommen werden müssen.
    Die Phase wird nach erfolgreicher Prüfung der Barrierfreiheit und verschiedenen Modultests durch den LWL abgeschlossen.
     
  3. Integration in das LWL-django-CMS
    Die als HTML vorliegende und getestete Funktion wird nun in das LWL-django-CMS integriert. Die programmierten Funktionen werden also in Module überführt und damit für die LWL-Redakteurinnen und -Redakteure nutzbar gemacht.
    Am Ende dieser Phase steht eine abschließende Qualitätsicherung im Hinblick auf Barrierfreiheit und Funktion (Modultests). Die beiden vorgeschalteten Phasen reduzieren dabei die Wahrscheinlichkeit von Fehlern – Entwicklungsschleifen, die in dieser Phase aufwendiger sind, werden vermieden.

Modul-Entwicklungsprozess in drei Phasen

Die Modultests

Im Laufe der Modulentwicklung wird zweimal getestet:

  1.  Nach der Entwicklung des statischen HTMLs in der Komponentenbibliothek.
     
  2.  Nach der Integration in das LWL-django-CMS.
     

An beiden Stellen erhalten die LWL-Einrichtungen die Gelegenheit, das Programmierte zu sichten und auf mögliche Fehler zu testen. "Testen" ist dabei nicht als technische Prüfung zu verstehen, sondern als gezieltes Ausprobieren. Es betrifft Fragen wie: "Funktioniert das Modul fehlerfrei auf PC und Smartphone?", "Sind die Eingabemasken verständlich gestaltet?", "Werden mögliche Bilder korrekt dargestellt?"

Die Tests auf Barrierefreiheit erfolgen durch einen externen Experten oder eine externe Expertin.

Die LWL-Modulstandards

Sowohl die Entwicklung neuer Module als auch die Weiterentwicklung bestehender Module erfolgt auf Basis definierter Standards. Gegenstand der Standards sind unter anderem Aspekte der Barrierefreiheit, Bedienerfreundlichkeit oder Kompatibilität mit dem Modulbaukasten.

Häufig gestellte Fragen zur Modulentwicklung

Warum kann ich mich mit Modulvorschlägen nicht direkt an das Team Inklusives LWL-Internet oder die LWL.IT wenden?

Die Weitereentwicklung des Modulbaukastens soll sich am Bedarf des Gesamt-LWL orientieren. Dazu ist es erforderlich, dass alle gewünschten Funktionen und Module zusammengetragen werden und auf Machbarkeit, barrierefreie Umsetzungsmöglichkeiten und voraussichtliche Aufwände zu prüfen. Nur so können die Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Die Modulbeauftragten in den Dezernaten können den Bedarf ihrer Einrichtungen am besten überblicken und so z.B. Module, von denen gleich mehrere Einrichtungen profitieren, höher priorisieren.

Eine solche Priorisierung kann weder das Team Inklusives LWL-Internet noch die LWL.IT leisten.

Die Entscheidung darüber, in welche Entwicklungen die begrenzten Ressourcen investiert werden, trifft die LWL-Führungsspitze.

Wer entscheidet, was entwickelt wird?

Die LWL-Führungsspitze entscheidet über die Freigabe von Ressourcen zur Umsetzung. Entscheidungsgrundlage sind die priorisierten Vorschläge der Modulbeauftragten sowie die entsprechenden Einschätzungen zur technischen Machbarkeit, zu den barrierfreien Umsetzungsmöglichkeiten und zum Aufwand.

Wer ist Modulbeauftragte(r) in meinem Dezernat?

Das Team Inklusives-LWL Internet nennt Ihnen gern die oder den aktuelle(n) Modulbeauftragte(n) Ihres Dezernates, telefonisch unter der internen Durchwahl -5151 oder per Mailanfrage an inklusives-internet@lwl.org.

Welche konkreten Anforderungen müssen Module erfüllen?

Grundlage für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Modulen sind die sogenannten "LWL-Modulstandards". Diese enthalten konkrete Regeln für die Umsetzung der Barrierefreiheit sowie weitere Anforderungen wie z.B. den Aufbau der Eingabemasken für Redakteurinnen und Redakteure, die Browserkompatibiliät oder aber die Verwendung von Komponenten.

Die Standards werden kontinuierlich weiterentwickelt und werden in ihrer jeweils aktuellen Fassung Bestandteil jedes Entwicklungsauftrages.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Moduls?

Die Modulentwicklung ist ein komplexer Prozess (siehe Prozessdiagramm unten). Die Module müssen viele Bedingungen erfüllen:

  • Barrierefreiheit
  • einfache Bedienung für Nutzerinnen und Nutzer
  • einfache Bedienung für LWL-Redakteurinnen und Redakteure
  • Kompatibiltät mit dem Designschemagenerator
  • universelle und flexibele Einsetzbarkeit für verschiedene Einrichtungen und Einsatzzwecke

Nicht zuletzt wegen der notwendigen Qualitätssicherung und der Prozesse zur Sicherstellung der Barrierfreiheit sollten auch für kleinere Entwicklungen mehrere Monate eingeplant werden.

Modul-Entwicklungsprozess in 3 Phasen

Wer übernimmt die Qualitätssicherung?

Die Qualitätssicherung von Aspekten wie der korrekten Darstellung auf allen Endgeräten, der verständlichen Bezeichnung von Eingabemasken, der Kompatibiltät mit Designschemata etc. erfolgt gemeinschaftlich durch alle LWL-Dezernate. Die Koordination übernimmt der zuständige Projektmanager Laurenz Balzarek.

Die Prüfung auf Barrierefreiheit erfolgt durch einen externen Experten.

Wer ist für den Modulbaukasten verantwortlich?

Die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat die Rolle des sogenannten Product-Owners und ist damit für den Modulbaukasten verantwortlich. Das LWL-django-CMS liegt im Verantwortungsbereich der LWL.IT.

Die Entscheidungen über die Weiterentwicklung des Inklusiven LWL-Internets trifft die LWL-Führungsspitze.

 

Warum kann nicht einfach jedes Modul umgesetzt werden?

Die Ressourcen für die Entwicklung neuer Funktionen und Module sind begrenzt und müssen daher so sinnvoll wie möglich eingesetzt werden.

Bei einem Webseiten-Baukasten hängt zudem alles mit allem zusammen, es ist daher nicht ohne Weiteres möglich, mehr Entwicklungen bei mehr Agenturen zu beauftragen.

Der inklusive LWL-Modul-Baukasten ist ein komplexes und anspruchsvolles System, da er viele Anforderungen erfüllen muss: Barrierefreiheit, Inklusions-Funktionen, gute Bedienbarkeit sowohl für Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Redakteurinnen und Redakteure, Kompatibilität der Module mit den Designschemata, responsive Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten, universelle Einsetzbarkeit für viele Auftritte.

Mit zusätzlichen individuellen Anpassungen würde das System sukzessive komplexer und unübersichtlicher, der Pflegeaufwand potenzierte sich – ohne dass der Nutzwert für den Gesamt-LWL stiege.

Ich möchte externe Software einbinden, ist das möglich?

In Ausnahmefällen kann eine Einbindung externer Software über ein sogenanntes Snippet erfolgen. Die Einbindung erfolgt dabei auf eigene Verantwortung der LWL-Einrichtungen, da im Hinblick auf die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit, die Funktionalität und Responsivität der Module oder beim Zusammenspiel von Modulen und Designschemata Fehler auftreten können. Diese Fehler können unter Umständen auch zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. bei Updates des Systems) entstehen. Da das Team Inklusives LWL-Internet mit der Entwicklung verbandsweit einsetzbarer Lösungen beauftragt ist, stehen für die Behebung von Fehlern aus Individuallösungen keine Ressourcen zur Verfügung.

Seiten, auf denen Snippets eingebunden werden, müssen mit dem Hinweismodul auf die möglicherweise eingeschränkte Barrierefreiheit aufmerksam machen. Zusätzlich muss die eingeschränkte Zugänglichkeit auf der Seite "Barrierefreiheit" des entsprechenden Auftrittes dokumentiert werden. Alternativ kann die LWL-Einrichtung die Barrierfreiheit auch über ein Gutachten durch eine Expertin / einen Experten für Barrierefreiheit (Accessibility Consultant) nachweisen.

 

Kann ich selbst ein Modul bei einer Agentur in Auftrag geben?

Momentan können Module noch nicht durch LWL-Einrichtungen oder Dezernate in Auftrag gegeben werden. Sollte sich nach Durchlauf des oben beschriebenen Verfahrens herausstellen, dass sich eine Funktion nicht mit vertretbarem Aufwand als inklusives, verbandsweit nutzbares Modul realisieren lässt, können einzelne Funktionen eigenständig und auf eigene Rechnung eines LWL-Dezernates / einer LWL-Einrichtung als Sonderlösung umgesetzt werden.

Seiten, auf denen Sonderlösungen eingebunden werden, müssen mit dem Hinweismodul auf die möglicherweise eingeschränkte Barrierefreiheit aufmerksam machen. Zusätzlich muss die eingeschränkte Zugänglichkeit auf der Seite "Barrierefreiheit" des entsprechenden Auftrittes dokumentiert werden. Alternativ kann die LWL-Einrichtung die Barrierfreiheit auch über ein Gutachten durch eine Expertin / einen Experten für Barrierefreiheit (Accessibility Consultant) nachweisen. Grundsätzlich sollten Sonderlösungen so barrierefrei wie möglich angeboten werden

Da das Team Inklusives LWL-Internet mit der Entwicklung verbandsweit einsetzbarer Lösungen beauftragt ist, stehen für die Behebung von Fehlern aus Individuallösungen keine Ressourcen zur Verfügung.