check-circle Created with Sketch.

Weiterentwicklung des Modulbaukastens

Der inklusive LWL-Modulbaukasten wird kontinuierlich weiterentwickelt. Welche neuen Funktionen oder Module entwickelt werden, richtet sich nach dem Bedarf der LWL-Einrichtungen. Der Entscheidungprozess läuft dabei wie folgt ab:

  1. Wenn LWL-Einrichtungen ein neues Modul oder eine Funktionerweiterung an einem bestehenden Modul benötigen, wenden sie sich mit diesem Anliegen an die Modul-Koordinatorin bzw. den Modulkoordinator ihres Dezernates.
     
  2. Die Modulkoordinatorinnen und -koordinatoren sammeln und priorisieren den Bedarf der Einrichtungen ihres Dezernates und übergeben diesen in sogenannten Modulgesprächen an das Team Inklusives LWL-Internet der LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
     
  3. Das Team Inklusives LWL-Internet holt Einschätzungen zur Machbarkeit, barrierefreien Umsetzungsmöglichkeiten und Aufwand ein. Daraus wird eine strukturierte Entscheidungsvorlage für die LWL-Führungsspitze erstellt.
     
  4. Die LWL-Führungsspitze trifft die abschließende Umsetzungsentscheidung.

 

Für die anschließende Modulentwicklung wurden neue Prozesse erarbeitet. Diese sollen sicherstellen, dass auch neue Module alle Anforderungen an Barrierefreiheit, Bedienerfreundlichkeit und verbandsweite Einsetzbarkeit erfüllen und mit dem Modulbaukasten kompatibel sind.

Ich brauche ein neues Modul – Was nun?

Es kann vorkommen, dass eine gewünschte Funktion mit den im Baukasten vorhandenen Modulen so noch nicht umsetzbar ist. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an die Modulkoordinatorin oder den Modulkoordinator Ihres Dezernates. Derzeit übernehmen folgende Personen die Modulkoordination:

Soziales: Max Mustermann
Psychiatrie: Maxi Musterfrau
Maßregelvollzug: Max Mustermann
Jugend und Schule: Maxi Musterfrau
Kultur: Max Mustermann
Derzernat LD: Maxi Musterfrau
Derzernat ELR: Max Mustermann

Bitte prüfen Sie vor dem Einreichen eines Vorschlages, ob sich die gewünschte Funktion mit den vorhandenen Modulen umsetzen lässt. Das Team Inklusives LWL-Internet berät Sie hierzu gern (Durchwahl: -5151). Einen Überblick über bereits vorhandene Module bekommen Sie auf der Seite Modulübersicht

Aktuell befinden sich folgende Module in der Konzeption bzw. in der Entwicklung: (Stand Juni 2020): 

  • Landkartenmodul
  • Modul "Audio-Player"
  • Erweiterung bestehender Module um einen Audio-Player
  • Erweiterung oder Modul „Bildnachweise“
  • Modul „Diagramm“
  • Modul „Linie“
  • Modul „Newsletter“
  • Modul „Partner-Logos“
  • Modul „Presse-Mitteilung-Detailseite“
  • Modul „RSS-Feed“
  • Modul „Tabelle“
  • Modul „Zitat“

Daneben werden zahlreiche Module verbessert und in Ihrem Funktionsumfang erweitert.

Was machen die Modulkoordinator(inn)en?

Wenn Sie die Entwicklung eines neuen Moduls oder den Einbau neuer Funktionen in bestehende Module anstoßen möchten, ist Ihre erste Anlaufstelle dafür die Modulkoordinatorin bzw. der Modulkoordinator Ihres LWL-Dezernates.

Diese Personen sammeln und priorisieren den Bedarf nach neuen Funktionen und Modulen innerhalb ihres Dezernates. Sie stellen dabei sicher, dass die gewünschten Module und Funktionen ausreichend beschrieben sind. Auf dieser Basis kann das Team Inklusives LWL-Internet dann eine Prüfung auf Machbarkeit, barrierefreie Umsetzungsmöglichkeiten sowie eine Aufwandsschätzung vornehmen.

Die priorisierten Modulvorschläge werden dann in Schriftform in sogenannten "Modulgesprächen" an das Team Inklusives LWL-Internet übergeben. In diesen Gesprächen können mögliche Unklarkeiten besprochen und Fragen geklärt werden.

Für Module, die nach Entscheidung der Führungsspitze umgesetzt werden, organisieren die Modulkoordinatorinnen und -koordinatoren die Verteilung von Qualitätssicherungsaufgaben innerhalb ihres Dezernates, soweit diese anfallen.

Die Modulgespräche

Die Modulgespräche sind kurze Treffen zwischen der jeweiligen Modulkoordinatorin bzw. dem Modulkoordinator eines Dezernates, den zuständigen Mitgliedern des Team Inklusives LWL-Internet sowie einem Experten für das LWL-django-CMS aus der LWL.iT.

Die Modulgespräche erfüllen dabei mehrere Funktionen:

  1. Übergabe der priorisierten Modulwünsche aus den Dezernaten an das Team Inklusives LWL-Internet sowie die Klärung damit verbundener Unklarheiten und Fragen.
     
  2. Information über Umsetzungsentscheidungen und den Stand einzelner Entwicklungen.
     
  3. Absprache: Welche Einrichtung sichtet und testet wann die gewünschten Funktionen und Module?
     

In den Modulgesprächen wird noch keine Entscheidung zur Umsetzung getroffen. Diese Entscheidung wird durch die LWL-Führungspitze getroffen.

Die Entscheidungsgrundlage

Das Team Inklusives LWL-Internet führt die Listen der Derzernate zusammen und holt Einschätzungen zur Machbarkeit, barrierefreien Umsetzungmöglichkeiten und Aufwand ein.

Abschließend erstellt das Team Inklusives LWL-Internet daraus eine Übersicht. Aus dieser gehen unter anderem folgende Faktoren hervor:

  • Priorisierung durch die LWL-Dezernate
  • Kosten
  • zeitlicher Aufwand
  • universelle Einsetzbarkeit
  • rechtliche Erfordernis
  • alternative Lösungswege

Auf dieser Basis wird eine strukturierte Entscheidungsvorlage für die LWL-Führungsspitze erarbeitet.

So funktioniert die Modulentwicklung

Module oder Funktionserweiterungen, deren Entwicklung von der LWL-Führungsspitze beschlossen wurde, durchlaufen folgenden Entwicklungsprozess:

  1. Konzeptionsphase:
    Zusammen mit den Entwicklerinnen und Entwicklern und einem Experten/einer Expertin für Barrierefreiheit werden die Umsetzungsdetails erarbeitet.
     
  2. Entwicklung in der "Komponentenbibliothek"
    In dieser Phase erfolgt die Entwicklung der Funktionen noch außerhalb des LWL-django-CMS. Soweit möglich werden dabei Komponenten aus vorhanden Modulen verwendet (z.B. Buttons, Textformatierungen etc.). Erforderliche funktionale Anpassungen oder Verbesserungen der Barrierfreiheit können dabei besonders unkompliziert und agil erfolgen, da die Änderungen nicht jedesmal aufwändig in das LWL-django-CMS übernommen werden müssen.
    Die Phase wird nach erfolgreicher Prüfung der Barrierfreiheit und den Modultests durch den LWL abgeschlossen.
     
  3. Integration in das LWL-django-CMS
    Die als HTML vorliegende und getestete Funktion wird nun in das LWL-django-CMS integriert. Die programmierten Funktionen werden also in Module überführt und damit für die LWL-Redakteurinnen und Redakteure nutzbar gemacht.
    Am Ende dieser Phase steht eine abschließende Qualitätsicherung im Hinblick auf Barrierfreiheit und Funktion (Modultests). Die beiden vorgeschalteten Phasen reduzieren dabei die Wahrscheinlichkeit von Fehlern – Entwicklungsschleifen, die in dieser Phase aufwendiger sind, werden vermieden.

Entwicklungsprozess für neue Module in drei Phasen

Die Modultests

Im Laufe der Modulentwicklung wird zweimal getestet:

  1.  Nach der Entwicklung des statischen HTMLs in der Komponentenbibliothek.
     
  2.  Nach der Integration in das LWl-django-CMS.
     

An beiden Stellen erhalten die LWL-Einrichtungen die Gelegenheit, das Programmierte zu sichten und auf mögliche Fehler zu testen. "Testen" ist dabei nicht als technische Prüfung zu verstehen, sondern als gezieltes Ausprobieren. Es betrifft Fragen wie: "Funktioniert das Modul fehlerfrei auf PC und Smartphone?", "Sind die Eingabemasken verständlich gestaltet?", "Werden mögliche Bilder korrekt dargestellt?"

Die Tests auf Barrierefreiheit erfolgen durch einen externen Experten oder eine externe Expertin.

Die LWL-Modulstandards

Sowohl die Entwicklung neuer Module als auch die Weiterentwicklung bestehender Module erfolgt auf Basis von definierten Standards. Gegenstand der Standards sind unter anderem Aspekte der Barrierefreiheit, Bedienerfreundlichkeit, Kompatibilität mit dem Modulbaukasten.

Häufig gestellte Fragen zur Modulentwicklung

Warum kann ich mich mit Modulwünschen nicht direkt an das Team Inklusives LWL-Internet oder die LWL.IT wenden?

Die Weitereentwicklung des Modulbaukastens soll sich am Bedarf des Gesamt-LWL orientieren. Dazu ist es erforderlich, dass alle gewünschten Funktionen und Module zusammengetragen werden und auf Machbarkeit, barrierefreie Umsetzungsmöglichkeiten und voraussichtliche Aufwände zu prüfen. Nur so können die Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Die Modul-Koordinatorinnen und -Koordinatoren in den Dezernaten können den Bedarf ihrer Einrichtungen am besten überblicken und so z.B. Module, von denen der gleich mehrere Einrichtungen profitieren, höher priorisieren.

Eine solche Priorisierung kann weder das Team Inklusives LWL-Internet noch die LWL.IT leisten.

Die Entscheidung darüber, in welche Entwicklungen Ressourcen investiert werden, trifft die LWL-Führungsspitze.

Wer entscheidet was entwickelt wird?

Die Entscheidung darüber, was entwickelt wird, trifft die LWL-Führungsspitze. Entscheidungsgrundlage sind die priorisierten Vorschläge der Modulkoordinator(inn)en, sowie die entsprechenden Einschätzungen zur technischen Machbarkeit, zu den barrierfreien Umsetzungsmöglichkeiten und zum Aufwand.

Wer ist Modul-Koordinator/-in in meinem Dezernat?

Für die einzelnene Dezernate übernehmen derzeit folgendes Personen die Modulkoordination:

Soziales: Max Mustermann 
Psychiatrie: Maxi Musterfrau
Maßregelvollzug: Max Mustermann
Jugend und Schule: Maxi Musterfrau
Kultur: Max Mustermann
Derzernat LWL-Direktor: Maxi Musterfrau
Derzernat ELR: Maxi Musterfrau

Welche konkreten Anforderungen müssen Module erfüllen?

Grundlage für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Modulen sind die sogenannten "LWL-Modulstandards". Diese enthalten konkrete Regeln für die Umsetzung der Barrierefreiheit sowie weitere Anforderungen wie z.B. den Aufbau der Eingabemasken für Redakteurinnen und Redakteure, die Browserkompatibiliät oder aber die Verwendung von Komponenten.

Die Standards werden kontinuierlich weiterentwickelt und werden in ihrer jeweils aktuellen Fassung Bestandteil jedes Entwicklungsauftrages.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Moduls?

Die Modulentwicklung ist ein komplexer Prozess (siehe Prozessdiagramm unten). Die Module müssen viele Bedingungen erfüllen: barrierefrei sein, leicht bedienbar sein, mit dem Designschemagenerator kompatibel sein, universell und flexibel einsetzbar sein für viele Einrichtungen und viele Einsatzzwecke. Und sie durchlaufen bei der Entwicklung viele unterschiedliche Stationen.

Nicht zuletzt wegen der notwendigen Qualitätssicherung und der Prozesse zur Sicherstellung der Barrierfreiheit sollten auch für kleinere Entwicklungen etwa zwei Monate eingeplant werden. Die Entwicklung aufwändigerer Module oder Änderungen (z.B. Module mit Datenbank-Anbindung oder vielen Variationsmöglichkeiten) kann deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. 

Je nach Art und Umfang der Aufträge können sich auch mehrere Module zeitgleich in der Entwicklung befinden.

Entwicklungsprozess für neue Module in drei Phasen

Warum kann ich nicht die vorhandenen Module nutzen und um individuelle Entwicklungen ergänzen lassen?

Der LWL hat hier einen neuen Weg eingeschlagen: Alle Ressourcen fließen so in den Modulbaukasten, dass alle LWL-Einrichtungen davon profitieren.

Jede Modulentwicklung – unabhängig davon wer sie beauftragt oder bezahlt – bindet zentrale Ressourcen. Sowohl die LWL.IT als auch die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit müssen sich mit jedem Vorhaben intensiv auseinandersetzen. Auch die Einbindung eines fertigen Moduls in das LWL-django-CMS ist mit Aufwand verbunden. Mit jeder zusätzlichen Ergänzung steigt dabei auch der Pflege- und Dokumentationsaufwand für das System. Bei Updates des LWL-django-CMS und Weiterentwicklungen des Modulbaukastens kann es zudem zu Problemen kommen, die wiederum zu hohen Folgeaufwänden führen. 

Deshalb setzt der LWL ganz bewusst auf universell einsetzbare Module. 

Oft können die Einsatzmöglichkeiten von vorhandenen Modulen schon durch kleinere Weiterentwicklungen deutlich ausgeweitet werden, sodass individuelle Anforderungen auf diesem Wege mit dem Modulbaukasten umgesetzt werden können. Auch entstehen Impulse für die Neuentwicklung von Modulen oft durch individuelle Anforderungen. Sprechen Sie dazu mit Ihrer Modulkoordinatorin bzw. Ihrem Modulkoordinator.

Wer übernimmt die Qualitätssicherung?

Die Qualitätssicherung von Aspekten wie der korrekten Darstellung auf allen Endgeräten, der verständlichen Bezeichnung von Eingabemasken, der Kompatibiltät mit Designschemata etc. erfolgt gemeinschaftlich durch alle LWL-Dezernate. Die Koordination übernimmt der zuständige Projektmanager Laurenz Balzarek.

Die Prüfung auf Barrierefreiheit erfolgt durch einen externen Experten.

Wer ist für den Modulbaukasten verantwortlich?

Die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat die Rolle des sogenannten Product-Owners und ist damit für den Modulbaukasten verantwortlich. Das LWL-django-CMS liegst im Verantwortungsbereich der LWL.IT.

Die Entscheidungen über die Weiterentwicklung des Inklusiven LWL-Internets trifft die LWL-Führungsspitze.

 

Warum kann nicht einfach jede Funktion umgesetzt werden?

Die Ressourcen für die Entwicklung neuer Funktionen und Module sind begrenzt und müssen daher so sinnvoll wie möglich eingesetzt werden.

Bei einem Webseiten-Baukasten hängt zudem alles mit allem zusammen, es ist daher nicht ohne Weiteres möglich mehr Entwicklungen bei mehr Agenturen zu beauftragen.

Gerade der inklusive LWL-Modul-Baukasten ist ein sehr komplexes und anspruchsvolles System, weil er viele Anforderungen erfüllen muss: Barrierefreiheit, Inklusions-Funktionen, gute Bedienbarkeit für die Redakteurinnen und Redakteure, Kompatibilität der Module mit den Designschemata, responsive Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten, universelle Einsetzbarkeit für viele Auftritte.

Mit zusätzlichen individuellen Anpassungen würde das System sukzessive komplexer, unübersichtlicher und der Pflegeaufwand potenzierte sich – ohne dass der Nutzwert für den Gesamt-LWL stiege.

Ich möchte externe Software einbinden, ist das möglich?

Externe Software wie z.B. Bewerbungsportale oder Online-Kataloge werden nicht direkt auf die inklusiven Internetseiten eingebunden sondern verlinkt, unter anderem da die Barrierefreiheit meist nicht gewährleistet werden kann.

Sollte es keinen LWL-weiten Bedarf für eine von Ihnen vorgeschlagene Funktion geben, kann in Ausnahmefällen eine Einbindung über ein sogenanntes Snippet erfolgen. Drei Voraussetzungen dafür sind:

  1. Durch die Einbindung des Tools/der Funktion wird die Wiedergabe einer ansonsten nicht abspielbaren Mediendatei ermöglicht.
     
  2. Die Funktion/das Tool liegt bereits fertig extern programmiert vor. Es entsteht für den LWL kein Entwicklungsaufwand.
     
  3. Die Funktion/dasTool kann ohne großen Programmieraufwand als Snippet eingebunden werden 

Sind alle drei Vorraussetzungen erfüllt, können LWL-Einrichtungen die Funktion/das Tool auf als Snippet einbinden lassen. Die Einbindung erfolgt dabei auf eigene Verantwortung der LWL-Einrichtungen, da im Hinblick auf die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit, die Funktionalität und Responsivität der Module oder beim Zusammenspiel von Modulen und Designschemata Fehler auftreten können. Diese Fehler können unter Umständen auch zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. bei Updates des Systems) entstehen. Da das Team Inklusives LWL-Internet mit der Entwicklung verbandweit einsetzbarer Lösungen beauftragt ist, stehen für die Behebung von Fehlern aus Individuallösungen keine Ressourcen zur Verfügung.

Seiten, auf denen Snippets eingebunden werden, müssen einen Hinweis auf die möglicherweise eingeschränkte Barrierefreiheit enhalten. Alternativ kann die LWL-Einrichtung auch ein Gutachten durch eine Expertin / einen Experten für Barrierefreiheit (Accessibility Consultant) einholen.